Die Kommunikationsrichtlinie

Oft gehört, selten verstanden: die Kommunikationsrichtlinie. Die Kommunikationsrichtlinie ist die Achse der Unternehmenskommunikation. Um diese Achse dreht sich die ganze Kommunikation des Unternehmens. Die Kommunikationsrichtlinie fasst grob übersichtlich alle Aussagen und Ziele der Unternehmenskommunikation zusammen. Es werden beschreibende Aussagen getroffen zur internen und externen Kommunikation, zur Kundenbeziehung, zur Pressearbeit, zur Krisenkommunikation usw. Die Richtlinie hilft somit den Praktikern bei Marketing, PR und Kommunikation. Eine Kommunikationsrichtlinie sollte regelmäßig justiert, nachgeführt und auf veränderte Bedingungen angepasst werden. Vorgehensweise beim Erstellen einer strategischen

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Egoismus führt in die Irre

Der Totensonntag liegt hinter uns. Das tiefste Mysterium unserer Zeit ist der Tod. Trotz aller Religiosität fürchten sich die meisten Menschen insgeheim vor dem Tod als großes Nichts, was sie verschlingt. Und doch wissen alle um die Unausweichlichkeit des Schicksals. Wenn nichts vergeht, kann nichts Neues entstehen, das ist das ewige Gesetz unserer Natur. Im Moment des Todes verlieren wir all unsere wertvollen Eigenschaften und der Zweck des irdischen Wandelns ist zu Ende. Alles, auf das wir stolz sind, wofür

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Kommunikationskanäle

Schon Paul Watzlawick wusste: Man kann nicht »nicht kommunizieren«. Ganz praktisch betrachtet kommunizieren Unternehmen über verschiedene technische Kanäle. Eine Auswertung von Daten des Verbandes Bitcom zeigt nun, wie diese in ihrer Häufigkeit verteilt sind. Direkte Kommunikation von Mensch zu Mensch ohne technische Hilfsmittel wurde hierbei nicht berücksichtigt; es ging rein um den technischen Kanal. Auch Briefpost wurde erfasst. Gegenstand der Untersuchung war die interne und die externe Kommunikation der Unternehmen. Auffällig ist, dass Kommunikation durch Festnetz-Telefonanrufe und das Kommunikationsmittel eMail

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Weise Entscheidungen

»Weisheit« ist das Abstraktum von »weise«. Die Bedeutung von »weise« erschließt sich zum Teil bei einem Blick in das etymologische Wörterbuch. Der Wortstamm geht demnach sowohl althochdeutsch, mittelhochdeutsch und altslawisch auf »wis« zurück, indogermanisch »weisdo«, was sowohl wissend, klug und weise bedeutet. Im gotischen finden wir »weis«, im altnordischen hingegen »viss«, wobei es eine Vermischung mit »gewiss« geben soll. Die Eigenschaft »Wissend« wurde dann übrigens von unseren Vorfahren auch völlig wertfrei negiert in »nicht wissend«, gotisch »unweis«. Heute bedeutet »weise«

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Geheimnisse

Wie transportiert man Wissen durch die Jahrhunderte? Das wussten die alten Baumeister der Kathedralen. Sie arbeiteten mit Symbolwelten, die auch heute noch Bedeutungen haben. Ein besonderer Beweis von altem überliefertem Wissen hat der Autor Oliver Wießmann in seinem Buch: Der grüne Strahl – Schein oder Realität? niedergelegt. Worum geht es? Jedes Jahr tritt zu den Tag- und Nachtgleichen (im September und März) in der Kathedrale zu Straßburg ein seltsames Phänomen auf: Ein Grüner Strahl beleuchtet um die Mittagszeit die Figuren

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In Ordnung

»Ist die eigene Person in Ordnung, so kommt die Familie in Ordnung; ist die Familie in Ordnung, so kommt der Staat in Ordnung; ist der Staat in Ordnung, so kommt die Welt in Ordnung.« (Lü Bu We, um 239 v. u. Z.) Was ist das überhaupt: Ordnung? Etymologisch kommt »Ordnung« aus dem lateinischen ordo. In alten lateinischen Texten kommt es am häufigsten in militärischem Zusammenhang vor. Hier bedeutet es Reihe, Schicht, Reih und Glied, Linie, Abteilung, Zenturio, Zenturionenstelle. Politisch bedeutet

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